Haushaltsbuch
Keine manuelle Kategorisierung, keine Monatsabschluss-Disziplin, kein schlechtes Gewissen.
Bonblick verwandelt Kassenbons in persönliche Erkenntnisse über Geld, Ernährung, Lieblingsprodukte und Gewohnheiten — ohne manuelle Eingabe, ohne Kalorienzählen, ohne Datenverkauf.
Snap a receipt. Bonblick turns everyday purchases into a private memory of your money, food, favorite products, and habits.
Bonblick liest Produkte, Händler, Mengen, Zeitpunkte und Wiederholungen. Nicht als Tabelle für Buchhaltung, sondern als lebendiges Gedächtnis für das, was du wirklich kaufst.
Keine manuelle Kategorisierung, keine Monatsabschluss-Disziplin, kein schlechtes Gewissen.
Lebensmittel werden verstanden, ohne dein Essen in eine Zahl zu verkleinern.
Keine versteckte Verkaufsmaschine. Bonblick beobachtet für dich, nicht für Händler.
Dein Konsumgedächtnis gehört dir. Es ist kein Rabattkanal für andere.
Welche Produkte treiben deine Supermarkt-Ausgaben wirklich? Welche Routinen sind stabil, welche entstehen nur in Stresswochen?
Wie verändert sich dein Warenkorb über Zeit, ohne dass du Mahlzeiten protokollieren oder Kalorien zählen musst?
Welche Produkte kaufst du immer wieder, welche verschwinden, und was sagt das über deinen Alltag?
Bonblick ist nicht dafür gebaut, deine Daten weiterzureichen. Es ist dafür gebaut, dir ein Muster zurückzugeben, das bisher in zerknitterten Bons, Banking-Listen und vergessenen Gewohnheiten verloren ging.
Bonblick antwortet der Person, die den Bon gescannt hat. Niemandem sonst.
Erkenntnisse sind keine Produktplatzierungen. Sie sind Erinnerung, Kontext und Wiederfinden.
Mach das Foto. Der Rest ist Interpretation, kein neues Verwaltungsritual.
Samstagmorgen, Aldi. Ich ging sparsam durch die Gänge, nahm nur das Nötigste. Zu Hause dann der Blick auf den Bon: 50 €. Für so wenig Tascheninhalt? Das konnte nicht stimmen.
Ich setzte mich hin, notierte die paar Artikel per Kopf. Dreißig Euro, sagte mein Gefühl. Dann ließ ich eine KI nachrechnen — und ja, alles korrekt. Es waren halt teure Produkte. Das gute Gefühl vom Einkaufen war nur ein Gefühl. Der Bon erzählte die Wahrheit.
Und dann kam die Frage: Warum merke ich das nicht beim Einkaufen? Was treibt meine Ausgaben wirklich? Ich wollte kein Haushaltsbuch, keinen Kalorienzähler, keine Coupon-App. Ich wollte ein Gedächtnis. Etwas, das mir zurückgibt, was ich vergesse, sobald der Bon zerknittert im Müll landet.
Noch am selben Samstag saß ich mit ChatGPT zusammen und formte das erste PRD. Ein Design entstand. Der Name war zuerst Sapor — doch irgendwann fühlte es sich falsch an. Wir kehrten zurück zu Bonblick. Weil es genau das beschreibt: einen Blick auf den Bon, der bleibt.
Heute ist Dienstag, der 12. Mai. Vier Tage später haben wir einen intelligenten Beleg-Scanner, ein Backend, das zuverlässig arbeitet, eine Flutter-App, die schon viel kann, und eine vollständige Build- und Deploy-Pipeline. Das, was normalerweise Monate dauert, wuchs in einem langen Wochenende.
Aber eine App lebt von den Menschen, die sie nutzen. Deshalb suchen wir jetzt die ersten Tester. Menschen, die Bons scannen, Muster entdecken, Feedback geben und Bonblick mitgestalten wollen. Jede Stimme zählt.
Ich baue Bonblick bei Moinsen Development — mit Claude Code, Codex, Kimi und einem extra Design-Tool als Sparringspartner. Echte Menschen sind mein Kompass. Kein Investor, keine Deadline, nur das Bedürfnis, etwas Nützliches zu schaffen.
Jeder Bon ist anders — Aldi anders als Edeka, Apotheke anders als Tankstelle, Lieferdienst anders als Kantine. Damit Bonblick alle versteht, brauchen wir echte Beispiele. Lade bis zu fünf Bons hoch. Wir halten sie kurz für unsere Tests und löschen sie nach 90 Tagen.
Bonblick ist das Gedächtnis, das du für dein eigenes Konsumleben nie hattest.
Ein Foto, ein privates Gedächtnis, ein klarerer Blick auf den eigenen Alltag.