Anleitung
Bonblick benutzen — auf einen Blick
Bonblick ist Konsumgedächtnis. Foto vom Bon — Bonblick versteht den Rest und merkt sich, was du wo gekauft
hast, was dir geschmeckt hat und was im Alltag immer wieder vorkommt. Die Anleitung zeigt dir die
wichtigsten Stellen.
Was Bonblick tut
Aus deinem Bon wird ein klarer Eintrag
Du fotografierst einen Kassenbon (Kamera oder Galerie) oder teilst einen geteilten Bon-Bon aus einer
anderen App. Bonblick liest Händler, Datum, Positionen, Steuersätze, Pfand und Zahlart. Die App prüft
anschließend die Mathematik des Bons und gibt dir eine kurze Sofortanalyse — beobachtend, nicht
moralisierend.
Was Bonblick nicht ist: kein Haushaltsbuch, kein Kalorienzähler, kein Marktplatz. Wenn
ein Feature wie eine Empfehlung klingt, ist es keine Werbung.
Die vier Tabs
1. Bons — der Stapel deiner gescannten Belege
Hier landen alle gescannten Bons in einer Liste oder als Raster. Während ein Scan läuft, siehst du oben
den aktuellen Status („Bon wird gelesen", „Werte werden geprüft", „Items werden geprüft",
„Sofortanalyse läuft"). Wenn ein Bon hängt, kannst du ihn aus dem Stapel entfernen oder erneut versuchen.
Detail-Ansicht eines Bons: Auswertung mit Sofortanalyse + alle Positionen einzeln. Pro Position kannst
du Bewertungen vergeben („Gut", „Okay", „Nie wieder", „Favorit") und einen Barcode nachpflegen, falls
Bonblick ihn nicht selbst gelesen hat.
2. Geschmack — eine der unterschätzten Stärken
Hier liegt Bonblicks zweite Seele. Du kannst eigene Produkte erfassen, auch ohne Bon:
- Etikett fotografieren — die KI liest Name und Kategorie aus der Vorderseite der
Verpackung. Du bewertest direkt: Gut, Okay, Nie wieder, Favorit.
- Barcode scannen im Laden — Bonblick sagt dir sofort, ob du das Produkt schon kennst
und wie du es früher bewertet hast. Praktisch, wenn du vor dem Regal stehst und überlegst.
- Unbekannte Produkte hinzufügen — Scanner-Knopf oben, Name und Kategorie ausfüllen,
direkt bewerten. Beim nächsten Scan im Laden wird das Produkt sofort erkannt.
3. Spiegel — wie sich dein Konsum verändert
Der Spiegel-Tab zeigt nicht den einzelnen Bon, sondern Muster. Was kaufst du regelmäßig (Vorratsanteil)?
Was ist außer der Reihe? Wie haben sich die Preise deiner Stammkäufe entwickelt (Inflations-Puls)? Wo
warst du einkaufen (Karten-Cluster deiner Bons)?
Spiegel wird interessanter, je länger du Bonblick nutzt — die App braucht ein paar Bons, bevor sie
Muster zeigen kann.
4. Einstellungen — was Bonblick darf
Hier entscheidest du, was geteilt wird. Bonblick speichert keine Daten in Cloud-Diensten, solange du es
nicht aktiv freigibst. Zwei Schalter sind besonders wichtig:
- Bonspende — gespendete Bons helfen, die Erkennung zu verbessern. Anonym, 90-Tage-Frist,
kein Bezug zu deinem Account. Default an, jederzeit abschaltbar.
- Preis-Korpus — anonyme Preisbeobachtungen aus deinen Bons fließen in einen
regionalen Vergleich („Diesen Joghurt zahlst du 1,19 € — andere in deiner Region 0,89 €"). Ohne
Bezug zu deiner Person, keine Bewegungsdaten.
Beim Tester-Mitmachen
Roter Käfer = direkter Draht zum Entwickler
Unten rechts in der App siehst du in der Beta-Phase einen roten Käfer-Button. Tippst du
ihn an, kannst du sofort einen Bug melden, einen Wunsch hinterlassen oder eine Frage stellen — gerne mit
Screenshot, Bildschirmaufnahme oder Sprachnachricht. Die Meldung kommt direkt bei uns als Entwickler an,
wir antworten schnell.
Du brauchst keinen externen Bug-Tracker, keinen E-Mail-Thread und keinen Support-Helpdesk. Das ist die
neue Art Beta zu testen — wir nutzen TesterPayKit.
Was hilft uns gerade besonders
Die Bon-Erkennung ist aktiv in Arbeit — Kassenbons sind deutlich vielfältiger und kniffliger, als man
auf den ersten Blick denkt. Mehr dazu im Journal-Artikel
„Was wirklich auf deinem Kassenbon steht".
Besonders willkommen ist alles, was du im Alltag scannst: verschiedene Händler, lange Bons, kurze Bons,
geteilte Galerie-Bilder, frische Kamera-Aufnahmen. Je mehr Bandbreite, desto besser kalibriert Bonblick
sich.
Datenschutz auf einen Blick
Bonblick speichert deine Bons lokal auf dem Gerät. Es gibt kein Tracking, keine
Cookies, keinen Account-Zwang. Was Bonblick an Server schickt, ist explizit benannt:
- Bon-Foto an unseren KI-Backend, um den Bon zu lesen — wird nach Verarbeitung gelöscht.
- Anonyme Preisbeobachtungen (Strichcode + Preis + Region, kein Bezug zu dir) — opt-out unter
Einstellungen.
- Optional gespendete Bons (anonym, 90 Tage) zur Verbesserung der Erkennung — opt-out unter
Einstellungen.
Mehr in der Datenschutz-Erklärung.